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  1. Maths2Mind
  2. Kostenkehre

Kostenkehre

Die Kostenkehre (=Minimum der Grenzkosten) ist der Wendepunkt der Kostenkurve. Es geht die degressive Kostenfunktion in eine progressive Kostenfunktion über.

Hier findest du folgende Inhalte

1
Formeln
7
Aufgaben
    Formeln
    Wissenspfad
    Aufgaben

    Kostenfunktion

    Die Kostenfunktion, auch Gesamtkostenfunktion genannt, beschreibt den Zusammenhang zwischen der produzierten Menge und den gesamten dafür anfallenden Kosten. Sie gibt also an, wie viel es in Summe kostet x-Stück zu produzieren. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Fixkosten und den variablen Kosten zusammen.

    \(K\left( x \right) = {K_f} + {K_v}\left( x \right)\)


    Fixkosten

    Fixkosten sind Kosten die auch dann anfallen, wenn nicht produziert wird. Sie sind von der Höhe der Erzeugung unabhängig. \({K_{fix}} = K\left( 0 \right) > 0\)


    Variable Kosten

    Variable Kosten sind Kosten, die von der produzierten Mengeneinheit abhängen. \(K'\left( x \right) > 0\) daraus folgert, dass die Kosten streng monoton steigen.


    Deckungsbeitrag

    Der Deckungsbeitrag sind jene Einnahmen, die nach Abzug der variablen Kosten von den Verkaufsnettoerlösen übrig bleiben. Der Deckungsbeitrag gibt an, wie viel ein verkauftes Stück zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Ist der Deckungsbeitrag negativ, dann verliert das Unternehmen Geld bei jedem zusätzlich verkauften Stück.

    \(D\left( x \right) = E\left( x \right) - {K_v}\left( x \right)\)

    Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag der Erlöse zur Deckung der Fixkosten. Der Deckungsbeitrag ist Null, wenn man durch die Erlöse nur mehr die variablen Kosten decken kann, aber kein Beitrag zur Deckung der Fixkosten übrigbleibt. Erwirtschaftet ein Geschäft keinen Deckungsbeitrag, macht es wirtschaftlich keinen ursächlichen Sinn mehr, das Geschäft weiter zu betreiben.


    Ausgaben

    Ausgaben sind Abgänge an Zahlungsmittel in einer Abrechnungsperiode. Ein Gut welches ins Lager kommt, verursacht Ausgaben, aber keine Aufwendungen.


    Aufwendungen

    Aufwendungen sind der Geldwert aller verbrauchten Güter und der in Anspruch genommener Dienstleistungen in einer Abrechnungsperiode. Ein Gut, welches aus dem Lager genommen und verbraucht wird, ist eine Aufwendung, aber keine Ausgabe.


    Kosten

    Kosten sind Aufwendungen, die auf den eigentlichen Betriebszweck bezogen in der betrachteten Periode anfallen und nicht außerordentlich sind. Unternehmerlohn, Abschreibungen oder Mieten stellen zwar (kalkulatorische) Kosten, aber keine Aufwendungen dar.


    Lineare Kostenfunktion

    Die einfachste Modellierung ist jene mit einer linearen Kostenfunktion. Die lineare Kostenfunktion ist streng monoton steigend und hat keine Extremstellen.

    \(K\left( x \right) = kx + d\)

    • Fixkosten einer linearen Kostenfunktion: \( K_f=K\left( 0 \right)=d\)
    • variable Kosten einer linearen Kostenfunktion: \(K_v\left( x \right) = K\left( x \right) - K\left( 0 \right) = \left( {kx + d} \right) - \left( d \right) = kx\)

    ​Illustration zur Veranschaulichung der linearen Kostenfunktion
    Bild
    Kostenfunktion

    Stückkosten einer linearen Kostenfunktion

    Die Stückkosten sind die Produktionskosten einer Mengeneinheit. Man unterscheidet zwischen den

    • durchschnittlichen Stückkosten, sinken bei höherer Produktion
    • marginalen Stückkosten, konstant weil unabhängig von der Höhe der Produktion

    Durchschnittliche Stückkosten

    Die durchschnittlichen Stückkosten geben die Kosten für die Produktion von einer beliebigen Mengeneinheit an. Auch wenn die Kostenfunktion K(x) selbst linear ist, handelt es sich bei den durchschnittlichen Stückkosten \(\overline K (x) = \dfrac{{{K_v}\left( x \right)}}{x} + \dfrac{{{K_F}}}{x}\) um keine lineare Funktion, weil der Anteil der Fixkosten d mit der wachsenden Mengen x gemäß \(\dfrac{d}{x}\) immer kleiner wird.

    \(\overline K \left( x \right) = \dfrac{{K\left( x \right)}}{x} = \dfrac{{k \cdot x + d}}{x} = k + \dfrac{d}{x}\)


    Marginale Stückkosten (Grenzkosten) einer linearen Kostenfunktion

    Die marginalen Stückkosten geben die Mehrkosten für eine zusätzliche Mengeneinheit an. Die Grenzkosten sagen, um wie viel sich die Kosten erhöhen, wenn man noch zusätzlich eine (unendlich kleine ≠ 1 Stk) Mengeneinheit produziert, unabhängig davon wie viel man bereits produziert hat.

    \(K\left( {x + 1} \right) - K\left( x \right) = \left[ {k \cdot \left( {x + 1} \right) + d} \right] - \left[ {\left( {kx + d} \right)} \right] = k\)

    In der Praxis ist der Verlauf der marginalen Kosten meist nicht konstant. Man erhält die Grenzkostenfunktion K' auf jeden Fall durch einmaliges Ableiten der Gesamtkostenfunktion K(x). Dabei fallen die Fixkosten weg, da sie unabhängig von der Stückzahl sind, und Konstante beim Ableiten wegfallen.
    \(K'\left( x \right) = \dfrac{{dK\left( x \right)}}{{{\mathop{\rm dx}\nolimits} }} = {\left( {k \cdot x + d} \right)^\prime } = k\)


    Illustration zur Veranschaulichung der Zusammenhänge
    Bild
    Stückkostenfunktion

    Ertragsgesetzliche Kostenfunktion

    In der Praxis verläuft die Kostenfunktion gemäß einer Funktion 3. Grades. Die ertragsgesetzliche Kostenfunktion ist streng monoton steigend, hat keine Extremstellen aber einen Wendepunkt, den man Kostenkehre nennt.

    \(K\left( x \right) = a \cdot {x^3} + b \cdot {x^2} + c \cdot x + d\)

    Für die Koeffizienten einer ertragsgesetzlichen Kostenfunktion gilt (ohne Herleitung)

    • \(a > 0\) weil für \(x \to \infty \) strebt \(K\left( x \right) \to \infty \)
    • \(b < 0\) genauer: \(b = - 3a \cdot {x_{KK}}\)
    • \(c \ge 0\) bzw. \(c \ge {b^2} - 3a\)
    • \(d \ge 0\) Dies entspricht den Fixkosten und diese sind zumindest Null oder höher. d hat keinen Einfluss auf den Verlauf vom Graph der Funktion, sondern verschiebt diesen nur entlang der y-Achse.
    • \({x_{kk}} = - \dfrac{b}{{3a}}\) muss für die produzierte Menge an der Kostenkehre gelten

     

    Degressiver Kostenverlauf

    Bis zum Wendepunkt der Kostenfunktion (Kostenkehre) verläuft diese degressiv (Wegfall von Stillstandszeiten, Output steigt bei zunehmenden Arbeitseinsatz … ). Degressiv = negativ, rechts bzw. konvex gekrümmt.

    \(K''\left( x \right) < 0\): Erhöht sich die Stückzahl um n%, so stiegen die Kosten um weniger als n%.

    Progressiver Kostenverlauf

    Ab dem Wendepunkt der Kostenfunktion (Kostenkehre) verläuft diese progressiv (zu viele Arbeitskräfte behindern sich gegenseitig, Mangel an Facharbeitern, es wird zunehmend teurer, eine Mengeneinheit zu produzieren)

    \(K''\left( x \right) > 0\): Erhöht sich die Stückzahl um n%, so stiegen die Kosten um mehr als n%.

    In der betrieblichen Praxis kennt man die Kostenfunktion mitunter nicht. Aus der innerbetrieblichen Kostenrechnung kann man aber

    • für bestimmte Produktionsmengen die zugehörigen Gesamtkosten erhalten
    • diese in eine Punktwolke einzeichnen um dann
    • mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate

    die ertragsgesetzliche Kostenfunktion bilden.


    Illustration zur Veranschaulichung der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion
    Bild
    Ertragsgesetzliche Kostenfunktion
    • Das Betriebsminimum wird als Tangente aus dem Punkt (0|Fixkosten) an die ertragsgesetzliche Kostenfunktion konstruiert. Das Betriebsminimum liegt dort wo die variablen Durchschnittskosten ihr Minimum haben. 
    • Das Betriebsoptimum wird als Tangente aus dem Punkt (0|0) an die ertragsgesetzliche Kostenfunktion konstruiert. Das Betriebsoptimum liegt dort, wo die Durchschnittskostenfunktion ihr Minimum hat. 

    Marginale Stückkosten (Grenzkosten) einer ertragsgesetzlichen Kostenfunktion

    Man erhält die Grenzkostenfunktion K' durch einmaliges Ableiten der Gesamtkostenfunktion K(x).

    \(\eqalign{ & K\left( x \right) = a \cdot {x^3} + b \cdot {x^2} + c \cdot x + d{\text{ mit }}a > 0;\,\,d > 0; \cr & K'\left( x \right) = 3 \cdot a \cdot {x^2} + 2 \cdot b \cdot x + c \cr} \)

    Dabei fallen die Fixkosten Kf (Parameter d) weg, da sie unabhängig von der Stückzahl sind, und Konstante beim Ableiten wegfallen. 

    Kennt man die Grenzkostenfunktion und die Fixkosten, so kann man die ertragsgesetzliche Kostenfunktion wie folgt anschreiben:

    \(K\left( x \right) = {K_v} + {K_f} = \int {K'\left( x \right)} \,\,dx + {K_f}\)

    Dort wo die ertragsgesetzliche Kostenfunktion K ihren Wendepunkt hat (Kostenkehre) dort hat die u-förmig verlaufende Grenzkostenfunktion ihr Minimum. Die Grenzkostenfunktion K' muss im ganzen Definitionsbereich positiv sein.


    Illustration zur Veranschaulichung der kurz- bzw. langfristigen Preisuntergrenze bei einer ertragsgesetzlichen Kostenfunktion
    Bild
    Preisuntergrenze
    • Die kurzfristige Preisuntergrenze, das sind Kosten pro Stück, liegt dort wo die variable Durchschnittskostenfunktion ihr Minimum hat. 
    • Die langfristige Preisuntergrenze, das sind Kosten pro Stück, liegt dort, wo die Durchschnittskostenfunktion ihr Minimum hat.

    Kostenkehre

    Die Kostenkehre ist der Wendepunkt der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion K(x) (an der Stelle xKK), bzw. der Tiefpunkt der Grenzkostenfunktion K'(x)


    Betriebsoptimum

    Das Betriebsoptimum ist zugleich die langfristige Preisuntergrenze. Es liegt bei jener Produktionsmenge x, bei der die Stückkosten minimal sind bzw die Durchschnittskostenfunktion \(\overline K (x) = \dfrac{{{K_v}\left( x \right)}}{x} + \dfrac{{{K_F}}}{x}\) ihr Minimum hat. Konstruiert wird das Betriebsoptimum als Tangente aus (0|0) an die ertragsgesetzliche Kostenfunktion. Das Betriebsoptimum errechnet sich durch Nullsetzen der 1. Ableitung der Stückkostenfunktion. Es ist das Minimum der durchschnittlichen Kosten. Das Betriebsoptimum ist in der Regel nicht ident mit dem Gewinnmaximum.
    \(\begin{array}{l} \overline K \left( x \right) = \dfrac{{K\left( x \right)}}{x}\\ {\overline K ^\prime }\left( {{x_{opt}}} \right) = 0 \end{array}\)


    Langfristige Preisuntergrenze

    Die langfristige Preisuntergrenze liegt dort wo die Stückkosten minimal sind. Es handelt sich dabei um das Betriebsoptimum xopt . Verkauft ein Unternehmen zu einem Preis, welcher den Stückkosten im Betriebsoptimum entspricht, so deckt es seine Fixkosten und seine variablen Kosten. Wird ein höherer Preis als die langfristige Preisuntergrenze erwirtschaftet, so macht das Unternehmen Gewinn.


    Betriebsminimum

    Das Betriebsminimum ist zugleich die kurzfristige Preisuntergrenze. Das Betriebsminimum liegt bei jener Produktionsmenge x, bei der die variablen Durchschnittskosten \(\overline {{K_v}} = \dfrac{{{K_v}\left( x \right)}}{x}\) minimal sind. Konstruiert wird das Betriebsminimum als Tangente aus (0|Fixkosten) bzw. (0|d) an die ertragsgesetzliche Kostenfunktion.  Rechnerisch bestimmt man xmin durch Ableiten und Nullsetzen des variablen Anteils von der Stückkostenfunktion.

    \(\begin{array}{l} \overline {{K_v}} \left( x \right) = \dfrac{{{K_v}\left( x \right)}}{x}\\ {\overline {{K_v}} ^\prime }\left( {{x_{\min }}} \right) = 0 \end{array}\)


    Kurzfristige (absolute) Preisuntergrenze

    Die kurzfristige Preisuntergrenze entspricht den Stückkosten im Betriebsminimum xmin . Sie liegt dort wo die variablen Durchschnittskosten \(\overline {{K_v}} = \dfrac{{{K_v}\left( x \right)}}{x}\) ihr Minimum haben. Verkauft ein Unternehmen zu einem Preis, welcher den Stückkosten im Betriebsminimum entspricht, so deckt es seine Fixkosten nicht und das Unternehmen macht Verluste. Die Verluste sind gleich hoch, als ob das Unternehmen gar nichts produzieren würde. Das macht nur Sinn, um kurzfristig Marktanteile zu halten. Wird hingegen ein höherer Preis als die kurzfristige Preisuntergrenze erwirtschaftet, so entsteht ein Deckungsbeitrag für die Fixkosten.


    Die nachfolgende Illustration veranschaulicht diese Zusammenhänge
    Bild
    Preisuntergrenze
    Kostenfunktion
    Variable Kosten
    Fixkosten
    Ertragsgesetzliche Kostenfunktion
    Betriebsoptimum
    Kostenkehre
    Degressive Kosten
    Progressive Kosten
    Ausgaben
    Aufwendungen
    Kosten
    Durchschnittliche Stückkosten
    Stückkostenfunktion
    Marginalkosten
    Langfristige Preisuntergrenze
    Kurzfristige Preisuntergrenze
    Deckungsbeitrag
    Grenzkosten
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    Aufgaben
    Lösungsweg

    Aufgabe 1311

    AHS - 1_311 & Lehrstoff: AN 3.3
    Quelle: Aufgabenpool für die SRP in Mathematik (12.2015)
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Kostenkehre
    In einem Betrieb können die Kosten zur Herstellung eines Produkts in einem bestimmten Intervall näherungsweise durch die Funktion K mit der Gleichung \(K\left( x \right) = a \cdot {x^3} + b \cdot {x^2} + c \cdot x + d\) mit \(a,b,c,d \in {\Bbb R}\) und a > 0 beschrieben werden \(\left( {K\left( x \right){\text{ in € }}{\text{, x in mg}}} \right)\)


    Aufgabenstellung
    Begründen Sie, warum es bei dieser Modellierung durch eine Polynomfunktion dritten Grades genau eine Stelle gibt, bei der die Funktion von einem degressiven Kostenverlauf in einen progressiven Kostenverlauf übergeht!

    AHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool AN 3.3
    Kostenkehre
    Polynomfunktion 3. Grades
    Kostenkehre - 1311. Aufgabe 1_311
    Wendepunkt einer Funktion
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    Aufgabe 1764

    Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung Mathematik
    Quelle: AHS Matura vom 28. Mai 2020 - Teil-1-Aufgaben - 7. Aufgabe
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Kostenfunktion

    Die Gesamtkosten, die bei der Herstellung eines Produkts anfallen, können mithilfe einer differenzierbaren Kostenfunktion K modelliert werden. Dabei ordnet K der Produktionsmenge x die Kosten K(x) zu (x in Mengeneinheiten (ME), K(x) in Geldeinheiten (GE)).

    Für eine Kostenfunktion \(K:\left[ {0;{x_2}} \right] \to {\Bbb R}{\text{ und }}{x_1}{\text{ mit 0 < }}{{\text{x}}_1} < {x_2}\) gelten nachstehende Bedingungen:

    • K ist im Intervall [0; x2] streng monoton steigend.
    • Die Fixkosten betragen 10 GE.
    • Die Kostenfunktion hat im Intervall [0; x1) einen degressiven Verlauf, d. h., die Kosten steigen bei zunehmender Produktionsmenge immer schwacher.
    • Bei der Produktionsmenge x1 liegt die Kostenkehre. Die Kostenkehre von K ist diejenige Stelle, ab der die Kosten immer starker steigen.

    Aufgabenstellung

    Skizzieren Sie im nachstehenden Koordinatensystem den Verlauf des Graphen einer solchen Kostenfunktion K.

    Die referenzierte Medienquelle fehlt und muss neu eingebettet werden.
    AHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool FA 1.5
    Kostenfunktion - 1764. Aufgabe 1_764
    Kostenfunktion
    Kostenkehre
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    Lösungsweg

    Aufgabe 4106

    Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung Angewandte Mathematik
    Quelle: BHS Matura vom 09. Mai 2018 - Teil-B Aufgabe
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Rohrproduktion - Aufgabe B_089

    Teil b

    Die Grenzkostenfunktion K′ für die Herstellung von Kunststoffrohren ist gegeben durch:
    \(K'\left( x \right) = \dfrac{{15}}{{32}} \cdot {x^2} - \dfrac{{35}}{4} \cdot x + 60\)

    x produzierte Menge in ME

    K'(x)

    Grenzkosten bei der produzierten Menge x in GE/ME

    1. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Erstellen Sie eine Gleichung der zugehörigen Kostenfunktion K mit K(16) = 600.
    [1 Punkt]


    2. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Berechnen Sie die Kostenkehre.
    [1 Punkt

    Rohrproduktion - Aufgabe B_089
    kostenlose Mathematik Maturavorbereitung - BHS - Aufgabenpool Cluster HAK
    kostenlose Mathematik Maturavorbereitung - BHS - Aufgabenpool Cluster HLFS, HUM
    Mathematik Zentralmatura BHS - Mai 2018 - kostenlos vorgerechnet
    Grenzkosten
    Kostenfunktion
    Kostenkehre
    Kosten- und Preistheorie
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_T1_4.5
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_T2_4.5
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_W_4.4
    Fragen oder Feedback
    Lösungsweg

    Aufgabe 4418

    Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung Angewandte Mathematik
    Quelle: BHS Matura vom 28. Mai 2020 - Teil-B Aufgabe
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Fruchtsaftproduktion - Aufgabe B_483

    Ein Unternehmen produziert den Fruchtsaft Mangomix.

    Teil a

    Die Kosten bei der Produktion des Fruchtsafts Mangomix können durch eine ertragsgesetzliche Kostenfunktion K beschrieben werden:
    \(K\left( x \right) = a \cdot {x^3} + b \cdot {x^2} + 105 \cdot x + 1215\)

    x Produktionsmenge in hl
    K(x) Kosten bei der Produktionsmenge x in €

     

    Von der Kostenfunktion ist bekannt:

    • I: Die Grenzkosten bei einer Produktionsmenge von 25 hl betragen 30 €/hl.
    • II: K″(25) = 0

     

    1. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Erstellen Sie eine Gleichung, die die Bedingung I beschreibt.

    [1 Punkt]


    2. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Interpretieren Sie die Bedeutung der Zahl 25 in der Gleichung II im gegebenen Sachzusammenhang.

    [1 Punkt]


    3. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Berechnen Sie die Koeffizienten a und b.

    [1 Punkt]

    Fruchtsaftproduktion - Aufgabe B_483
    Mathematik Zentralmatura BHS - Mai 2020 - kostenlos vorgerechnet
    NEW-Regel
    Kostenkehre
    Grenzkosten
    Kosten- und Preistheorie
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_W_4.1
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_W_4.2
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    Lösungsweg

    Aufgabe 4419

    Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung Angewandte Mathematik
    Quelle: BHS Matura vom 28. Mai 2020 - Teil-B Aufgabe
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Fruchtsaftproduktion - Aufgabe B_483

    Ein Unternehmen produziert den Fruchtsaft Mangomix.

    Teil b

    In der nachstehenden Abbildung sind die Graphen der Grenzkostenfunktion K′, der Durchschnittskostenfunktion K und der variablen Durchschnittskostenfunktion Kv für den Fruchtsaft Mangomix dargestellt. Vier Produktionsmengen, xA bis xD, sind auf der horizontalen Achse markiert.

    Bild
    beispiel 4419_1

    1. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Ordnen Sie den beiden Begriffen jeweils die zutreffende Produktionsmenge aus A bis D zu.

    [2 zu 4] [1 Punkt]
     

    • Begriff: Kostenkehre
    • Begriff: Betriebsminimum

     

    • Produktionsmenge A: xA
    • Produktionsmenge B: xB
    • Produktionsmenge C: xC
    • Produktionsmenge D: xD
    Fruchtsaftproduktion - Aufgabe B_483
    Mathematik Zentralmatura BHS - Mai 2020 - kostenlos vorgerechnet
    Kostenkehre
    Betriebsminimum
    Kosten- und Preistheorie
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_W_4.2
    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_W_4.3
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    Lösungsweg

    Aufgabe 4453

    Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung Angewandte Mathematik
    Quelle: BHS Matura vom 21. Mai 2021 - Teil-B Aufgabe
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Möbel - Aufgabe B_513

    Teil b

    In der nachstehenden Abbildung ist der Graph der Kostenfunktion K1 eines Betriebs bei der Produktion von Kleiderschränken dargestellt.

    Bild
    Illustration Möbel - BHS Matura B_513

     

    x

    Produktionsmenge in Stück

    K1(x)

    Gesamtkosten bei der Produktionsmenge x in GE

     

    1. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Lesen Sie das größtmögliche Produktionsintervall ab, in dem der Verlauf der Kostenfunktion K1 degressiv ist.

    [0 / 1 P.]


    2. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Ermitteln Sie mithilfe der obigen Abbildung die Stückkosten bei einer Produktion von 200 Stück.

    [0 / 1 P.]


    Die Fixkosten können um 10 % reduziert werden.

    3. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 5:40

    Begründen Sie, warum sich die Grenzkostenfunktion dadurch nicht ändert.

    [0 / 1 P.]

    Möbel - Aufgabe B_513
    Mathematik Zentralmatura BHS - Mai 2021 - kostenlos vorgerechnet
    Kostenkehre
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    BHS Mathe Matura kostenlose Vorbereitung - Aufgabenpool B_W_4.2
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    Lösungsweg

    Aufgabe 4510

    Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung Angewandte Mathematik
    Quelle: BHS Matura vom 17. September 2021 - Teil-B Aufgabe
    ​Angabe mit freundlicher Genehmigung vom Bundesministerium für Bildung; Lösungsweg: Maths2Mind


    Scheiben für PKWs - Aufgabe B_527

    Ein Betrieb stellt Frontscheiben und Heckscheiben für PKWs her.

    Teil b

    Die variablen Kosten bei der Produktion von Heckscheiben eines bestimmten Typs können durch die Funktion Kv beschrieben werden.
    \({K_v}\left( x \right) = 0,0029 \cdot {x^3} - 0,45 \cdot {x^2} + 24 \cdot x\)

    x produzierte Menge in ME
    Kv(x)

    variable Kosten bei der produzierten Menge x in GE

    Die Fixkosten betragen 450 GE.

    1. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Berechnen Sie die langfristige Preisuntergrenze.

    [0 / 1 P.]


    In der nebenstehenden Abbildung sind

    • der Graph der Durchschnittskostenfunktion K,
    • der Graph der Grenzkostenfunktion K′ und
    • der Graph der variablen Durchschnittskostenfunktion Kv

    dargestellt.

    Bild
    Grenzkosten

    2. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Kreuzen Sie diejenige Größe an, die nicht aus der obigen Abbildung abgelesen werden kann.

    [1 aus 5] [0 / 1 P.]

    • Größe 1: Kostenkehre
    • Größe 2: Fixkosten
    • Größe 3: Betriebsminimum
    • Größe 4: Betriebsoptimum
    • Größe 5kurzfristige Preisuntergrenze

    Die Preisfunktion der Nachfrage pN für Heckscheiben dieses Typs ist gegeben durch:
    \({p_N}\left( x \right) = - 0,16 \cdot x + 30\)

    x nachgefragte Menge in ME
    pN(x)

    Preis bei der nachgefragten Menge x in GE/ME

     

    3. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Geben Sie den Höchstpreis an.

    [0 / 1 P.]


    4. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Berechnen Sie den Cournot’schen Preis.

    [0 / 1 P.]

    Scheiben fuer PKWs - Aufgabe B_527
    Mathematik Zentralmatura BHS - September 2021 - kostenlos vorgerechnet
    kostenlose Mathematik Maturavorbereitung - BHS - Aufgabenpool Cluster HAK
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    verständliche Erklärungen
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    Maths2Mind ist ein einzigartiges Angebot, einerseits zur Mathematik-Matura bzw. Abiturvorbereitung, andererseits zur Vermittlung eines breiten Grundlagenwissens zu den MINT-Fächern Mathematik, Elektrotechnik und Physik, das sich von anderen Online-Ressourcen abhebt.

    Hier sind einige der wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von maths2mind.com:

    • Kostenlose Prüfungsvorbereitung: Nicht jede Familie kann es sich leisten, für Prüfungsvorbereitung zu bezahlen. Nutzer von maths2mind benötigen keine Kreditkarte, da es keine kostenpflichtigen Abonnementpakete gibt. Alle Inhalte sind kostenlos zugänglich!
    • Privatsphäre: Es werden keine zustimmungspflichtigen Cookies verwendet, es gibt keine webseitenübergreifende oder personalisierte Werbung. 
    • Anonymes Lernen: Alle Inhalte sind ohne Anmeldung zugänglich, sodass Schüler anonym lernen können.
    • Autoren Dream-Team: Die Inhalte werden von Experten mit facheinschlägigem Universitätsabschluss erstellt. Zusätzlich erfolgte eine Recherche auf Vollständigkeit mittels künstlicher Intelligenz.
    • Probeschularbeiten: Lehrer können bei jeder Aufgabe einen Link kopieren, und durch simples "kopieren - einfügen" eine Probeschularbeit zusammenstellen und diese ihren Schülern elektronisch zum Selbststudium verfügbar machen.
    • Verständliche Erklärungen – schneller Lernerfolg – mehr Freizeit: Ehemalige Matura- bzw. Abiturbeispiele werden schriftlich vorgerechnet, damit Schüler den vollständigen Rechenweg 1:1 nachvollziehen können. Die ehemaligen Aufgaben sind sowohl chronologisch nach Prüfungstermin, als auch inhaltlich nach Lehrstoff sortiert, mittels anklickbarer Tags auffindbar.
    • Vernetzung von Lehrstoff und Rechenaufgaben über Tags: "Aufgaben passend zum Lernstoff" oder "Grundlagenwissen zur jeweiligen Aufgabe" sind mittels Tags leicht zu finden.
    • 1.000 Videos zum Rechenweg: Auch Dank der freundlichen Genehmigung des Bundesministeriums für Bildung, binden wir direkt in den Lösungsweg von Maturabeispielen, videobasierte Erklärungen ein.
    • 4.000 MINT-Fachbegriffe: Nutzer können gezielt nach Fachbegriffen suchen. Bei mehreren Treffern erfolgt die Auswahl über stichwortartige Zusammenfassungen.
    • 2.000 GeoGebra Illustrationen: Alle unsere rd. 2.000 selbst erstellten vektorbasierten Grafiken wurden mit GeoGebra erstellt. Zusätzlich verlinken wir auf anschauliche interaktive Illustrationen auf der GeoGebra Lernplattform.
    • Exzellent lesbare MINT-Inhalte: Die Inhalte sind vektorbasiert und daher auf allen Geräten, vom Smartphone bis zum XXL-Screen, gestochen scharf lesbar. Das gilt besonders für komplexe Formeln und anschauliche Illustrationen.
    • Wissenspfade: Zu jeder Lerneinheit werden gut strukturiert empfohlenes Vorwissen, verbreiterndes und vertiefendes Wissen angezeigt.
    • Umfassende Unterstützung: Maths2mind begleitet Schüler bis zum erfolgreichen Lehrabschluss mit Matura, dem Berufseinstieg nach Matura/Abitur und auch beim Studieneinstieg.
    • Soziale Mission: Als E-Learning Plattform mit sozialer Mission bietet maths2mind Chancen-Fairness durch genderneutralen Bildungszugang. Unabhängig von sozioökonomischem Umfeld, Wohnort, Einstellung oder Kulturkreis der Eltern, Sympathiewert des Lehrenden, finanzieller Schulausstattung oder Tagespolitik.
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